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Gegen Vöhringen soll der lang ersehnte Sieg her

Handball: Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau – SC Vöhringen (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)
BAD SAULGAU (tl) – Mit einem Sieg Im Derby gegen den SC Vöhringen am heutigen Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle kann der TSV Bad Saulgau die kleine Chance zum Klassenerhalt bewahren. Verlieren die Akteure am Trainer Günther Hejny erneut, kann ihnen wohl nur noch ein Wunder helfen. Der auf Grund von Verletzungen extrem verjüngte Kader muss sich gegenüber der letzten beiden Spiele gegen Weilstetten und Deizisau nochmals steigern, um gegen die Kontermannschaft aus Vöhringen siegreich sein zu können. SC-Coach Lutz Freybott fährt mit einem gewissen Optimismus nach Bad Saulgau, da die seit längerer Zeit verletzten Stammspieler Benjamin Prinz und Philipp Ostheimer wieder zur Verfügung stünden und die Moral der Mannschaft intakt sei. Beim letzten Match hatte das Team zu Hause eine überraschende 33:35-Niederlage gegen Wolfschlugen kassiert, doch dafür waren die Spiele zuvor recht erfolgreich. Vöhringen steht mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Tabellenplatz neun. Der TSV dagegen steht mit dem Rücken zur Wand und ist zum Siegen verdammt. In der Vorrunde konnte er das Spiel gegen Vöhringen ausgeglichen gestalten und ein Remis erzielen. Auch diesmal ist Trainer Günther Hejny ganz optimistisch. „Wir hatten diese Woche zwar nicht unsere Routiniers, doch immerhin drei Tage zwischen elf und 13 Spieler im Training. Endlich konnten wir mal wieder richtig was machen. Das funktionierte ganz gut und jetzt sollten wir dies auch im Spiel umsetzen“, hofft Hejny. Gegen Weilstetten war auch nur die junge Garde auf dem Platz und wir konnten fast mithalten, gegen Deizisau konnten wir mit derselben Mannschaft in der ersten Halbzeit mithalten und jetzt möchten wir endlich mal wieder ein ganzes Spiel bestimmen und als Sieger vom Platz gehen“, fordert der Trainer. Die Hoffnungen sind auch deshalb gestiegen, weil mit Daniel Kottan wenigstens ein bislang verletzter Spieler wieder zur Mannschaft stößt.
„Es ist, wie es so schön heißt, wieder ein Vier-Punkte-Spiel und vielleicht können wir gerade im Derby über 60 Minuten konzentriert zur Sache gehen – dann gehen wir mit Sicherheit als Sieger vom Feld“, nährt auch der erste Vorsitzende der Handballabteilung Matthias Knoll die Hoffnungen des TSV. Ein Sieg allein reicht jedoch noch lange nicht. Auch das nächste Heimspiel am Samstag, den 18. Februar gegen Wolfschlugen sollte unbedingt gewonnen werden, um allmählich wieder Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu bekommen. Sieben Punkte müssen zu einem Nichtstabstiegsplatz aufgeholt werden.
TSV Bad Saulgau: Bakos, Utoft (beide im Tor), Heck, Luib, Matt, Mett, Herrmann, Robotka, Engler, Frühbauer, Kottan.

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